Grundinstandsetzung des denkmalgeschützten Neuen Krematoriums
in Abstimmung mit paralleler Neubauplanung
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Baubeginn:
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2009
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Fertigstellung:
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2010
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Bauherr
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Hamburger Friedhöfe AöR
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Bearbeitung:
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Dohse Architekten
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Baukosten:
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10 Mio. €
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BGF
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xx m²
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Auftraggeber:
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Hamburger Friedhöfe A.ö.R.
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Bearbeitung:
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Leistungsphase 3-6
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Dohse Architekten
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Historie
Das Krematorium auf dem Friedhof Ohlsdorf in Hamburg wurde 1930-32 nach Entwürfen von Oberbaudirektor Fritz Schumacher in zeittypischer Klinkerbauweise errichtet. Die Symmetrie der Anlage wird durch eine hoch aufragende Feierhalle betont. Eine vorgelagerte Terrasse verbindet über Freitreppen den Bau mit dem Friedhof. Die Innenausstattung greift Gedanken des zeitgenössischen Kirchebaus auf. Insgesamt befindet sich das unter Denkmalschutz stehende Gebäude heute in einem schlechten Erhaltungszustand.
Die Hamburger Friedhöfe AöR beabsichtigen hier ein Bestattungsforum mit modernem Konzept und allen relevanten Leistungen rund
um das Thema Kremation, Trauerfeier und Bestattung an dieser Stelle zu eröffnen. Dafür wird ein Neubau an den Altbau gesetzt und
das Gesamtgebilde neu organisiert.
Hochbau
Mit einem umfassenden Gutachten wurde eine fundierte Aussage zu dem baulichen Zustand und Sanierungsbedarf des Schumacher-Baus getroffen. Das danach erstellte Leistungsverzeichnis war eine einheitliche und vergleichbare Basis für das Bieterverfahren der gesamten Baumaßnahmen. Die von uns veranlassten Rekonstruktionsarbeiten sollen möglichst den Originalzustand von Fritz Schuhmacher wieder herstellen. Um einen respektvollen Umgang mit dem Bestandsgebäude zu gewährleisten werden diese Arbeiten mit den für den Neubau zuständigen Architekten abgestimmt.